Tick, tack, tick, tack,
stop. Anhalten, einatmen, ausatmen. Ich glaube, wir alle haben das bitter nötig. Die Hetze unsere Zeit macht uns kaputt, zerstört uns. Für uns bleibt kaum Zeit. Ich lebe für die Anderen. Ist euch eigentlich mal klar, wie wenig man wiederbekommt? Nichts, null, garnichts. So komme ich mir vor. Achte immer, dass es allen gut geht, bin höflich, nett, zuvorkommend. Mich kotzt das an. Ich will ein Rebell sein, aus der Reihe tanzen, wild sein. Ich sein. Irgendwann treibt mich das alles nochmal in den Wahnsinn.
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Habe mir heute eine Hose gekauft, mit Unterstützung von Omi, die was zu Ostern beigesteuert hat. In etwa die hier:
Naja. Ich schnüre sie hoch bis knapp unterm Knie, mache sie also zur kurzen Hose. Aber damit bin ich eine Neuheit, ich werde gegen alle Moderegeln meiner Schule verstoße. Vor 15 Monaten hätte ich das nicht gewagt. Jetzt ist es mir egal. Ich mag die Hose. (Aber ohne weißes Hemd, und diese Handtasche ist ja wohl krass hässlich.)
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