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Peking - 25. Oktober 2014


China ist mittlerweile einige Monate her. Und so langsam bekomme ich echt Fernweh. Ich will unbedingt wieder zurück. Nicht zum studieren, sondern einfach nur um nochmal da zu sein. Es gibt so viele Kleinigkeiten die ich einfach vermisse.

Zuallererst das Street Food, was jeden Abend raus kam. Abends nochmal mit allen Leuten am Campus treffen, ein Tsingtao Bier trinken, gegrillte Spieße vom "Inder" oder gebratene Glasnudeln vom "Vapiano-Mann". So nannten wir die einzelnen Standverkäufer, kommunizieren mit ihnen konnten wir mit ihnen ja nur mit Händen und Füßen.

Das Campusleben generell vermisse ich. Immer jemanden um sich haben. Hier in Hamburg lebe ich ja allein, und früher war das auch nie ein Problem. Mittlerweile sehne ich mich nächstes Jahr hoffentlich in eine WG umzuziehen, denn so langsam fühle ich mich öfter alleine.

Die aufregenden Trips und Reisen. Jede Fahrt in das Stadtzentrum konnte so einfach zu einem Abenteuer werden. Mal fuhr der Taxifahrer uns irgendwo falsch hin, mal waren wir einfach auf Erkundungstour. Hamburg kenne ich einfach zu gut, als das mir hier noch solche Abenteuer passieren können. Dort ist selbst der Alltag einfach ein Abenteuer. 

Aber genauso schön is es einfach wieder hier zu sein, wo ich mich einfach zuhause fühle. Ich muss zugeben, dass ich ganz klar meine Heimweh-Momente hatte und ich liebe Hamburg. Wieder hier zu sein, bei meiner Familie und meinen besten Freunden war eines der besten Gefühle die es gibt. 



(Das war auf dem Night Market in Peking. Ein für Touristen hauptsächlich inszenierter Markt auf dem man von Stierhoden bis Seesternen, Spinnen und eben Grashüpfern alles essen kann. Nicht meine (vorallem ja vegetarische) Welt, ich habe nur zugesehen während die anderen fleißig probiert haben...)

15. Oktober 2014


Hey There.

Vieles hat sich in den letzten Monaten in meinem Leben verändert. Erst mein Abenteuer China, dann ein Monat Berlin und jetzt wieder zuhause in Hamburg. China kommt mir schon so lange vergangen vor. Dabei sind das erst 3 Monate. Und Mein Sommer kommt mir vor als ob ich ihn komplett in Berlin verbracht habe. Urlaub hatte ich diesen Sommer gefühlt dabei garnicht. Ein wenig frustrierend. 

Seit knapp einem Monat läuft die Uni wieder. Endlich wieder einen geregelten Tagesablauf für mich Planungswütige. Morgen aufstehen, Uni, Wohnung managen, einkaufen, Freunde, Sport. Vorallem Sport macht mir gerade Spass wie noch nie. Zum Lacrosse, was nach wie vor meine große Sportliebe ist, habe ich jetzt noch mit Crossfit angefangen und es macht so viel Spaß. Endlich sehe ich Fortschritte an meinem Körper und sehe ein Sinn darin meine Ernährung relativ streng zu kontrollieren. Relativ ist dabei zu betonen  zu oft gönne ich mir ausserplanmässige cheat-meals, meist wenn Freunde mich fragen ob ich mit essen kommen möchte.

Auch bei meinen Freunden hat sich über die Zeit in China sehr deutlich herausgestellt wer echt ist und wer nicht. Dafür war es einfach wunderschön alle meine Mädels wieder auf einem Haufen zu haben. Auch wenn die ersten wieder weg sind und die Zeit wo wir alle komplett waren einfach viel zu kurz war. 

Aktuell habe ich ein Uniprojekt mit einem Internetunternehmen zusammen, dessen Namen ich aber nicht nennen möchte. Aber die haben mich dazu inspiriert meinen Blog wiederzubeleben. Ich möchte meinen Fokus aber ändern. Neben Uni, Sport und Freunden schaffe ich es einfach kaum noch mich regelmässig hinter die Kamera zu klemmen. Deswegen wird das hier wohl der alte Gedankenflugzeuge-Mix mit auch mal Posts die nur aus Wörtern bestehen und mal nur Fotos. Hauptsache ich schaffe es mal wieder regelmäßig zu posten.

Auf die Zukunft!

31. August 2013


Ich möchte vorstellen: Laura. Tagelanges zwischen Maschseefest und Pool pendeln, perfekte Abende in Hamburg, ein einfach nur guter Sommer. Auch diese Bilder sind vor und während des Grillens entstanden. Da war das Wetter noch gut. 
Pünktlich zu Lauras Abschied in den Süden Deutschlands wird es hier kalt und regnerisch. Dabei steht doch morgen das Holi Festival of Colours an! Ich bin gespannt, was mich dort erwarten wird. 

28.Juli.2013

Und plötzlich ist wieder ein Jahr vorbei. Ich bin jetzt 20, stolze Besitzerin der Canon EOS 700d und hatte einen perfekten, wundervollen Geburtstag mit den tollsten Menschen auf dieser Welt. Endlich ist auch Sommer und ich hab frei und muss nichts machen. Bald bin ich auf dem Open Flair und Dockville, kann endlich meine Festivalsehnsucht beenden. Danach noch Urlaub mit den Besten und dann zurück ins Unileben. So sollte es immer sein!


Warum muss der blöde Spiegel auch schräg stehen? Sehe dadurch total verzerrt aus!

3 JAHRE!

3 Jahre bin ich nun schon dabei mit diesem Blog. Und weil das ein Grund zu guter Laune ist jetzt ne Runde Sido mit Bilder im Kopf! Eigentlich wollte ich noch einen fetten Text hier hin klatschen, aber ich bin einfach baff und sprachlos. 3 Jahre!

Shine bright like a diamond.


Willkommen 2013. Auf das du 2012 in deinen Events übertriffst, auch wenns dank Abi, Ausziehen, Studium, New York & Hurricane unfassbar schwer wird. Worauf freue ich mich? Dockville & Open Flair, fest im Studium und in Hamburg anzukommen, die neuen Alben von Casper & Prinz Pi und auf den Sommer. Los gehts!

Hot Chocolate.


Ja, mich gibts noch! Einen schönen 1.Advent nachträglich euch. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen noch vor der Uni fleißigst zu pauken. Aber dann packte mich die Photographielust und ich musste sofort irgendwas knipsen. Und da niemand da war außer mir, musste ich mal wieder herhalten.


Irgendwie hab ich noch so garkein Weihnachtsfeeling. Liegt wahrscheinlich an der komplett fehlenden Weihnachtsdeko in meiner Wohnung. Selbst die Weihnachtskiste von meiner Mami, die ich erst Nikolaus öffnen darf, ist im Schrank hinterm Schreibtisch verschwunden, da ich sonst einfach kein Platz für sie habe.


Und entscheiden, welches der Bilder ich am besten finde, kann ich auch nicht. Auch die Pläne meine Haare wieder kurz zu schneiden habe ich verworfen. Eigentlich sind sie lang doch am schönsten.

Ein Ziel? Wozu?

Hier ein kleines Experiment. Den Text hat ein sehr guter und mir unglaublich wichtiger Freund geschrieben. Seine Texte sind wundervoll, in Schreibart und Inhalt. Nehmt euch die Zeit und lest den Text, Meinungen wären toll!



Langsm gehen die Lichter an.
Erst in den Häusern, dann auch auf der Straße.
Alles wird schummrig.
Undeutlich.
Verliert seine Konturen.
Der Himmel, erst blau, wird langsam lila, wird schwarz.
Die ersten Sterne erscheinen.
Es sind weniger, zu hell ist es doch um mich herum.
Ein ganz leiser Wind weht.
Leicht umspielt er mich, kaum merklich.
Er tut gut.
Ein ganz fernes Rauschen der Autobahn ist zu hören.
Die Musik überspielt es.
Laute Musik.
Ich hole mein Longboard.
Einfach wegfahren.
Durch die Straßen gleiten wie schwerelos.
Die Haare wehen mir ins Gesicht, die Jeansjack flattert.
Für ein paar Augenblicke kann ich mich frei fühlen.
Ein Ziel?
Wozu?
Einfach treiben lassen, einfach vorwärts.
Ein Schluck Martini, die Flasche ist schon fast leer.
Es hilft, alles zu vergessen.
Es hilft beim flüchten.
Flüchten vor allem.
All diesen Problemen, die man so gerne einfach auslöschen würde.

Ich seh dich vor mir.
In Paris, mitten auf dem Bahnsteig, ein wenig verloren.
Trotzdem lachst du.
Glücklich, zurück zu kommen.
Noch.

Ich bleibe stehen.
Ich weiß nicht mehr, wo ich bin.
Es ist dunkel, alles sieht gleich aus.
Der Wind wird kälter.
Früher hätte ich mir gewünscht, du wärest jetzt hier.
Würdest neben mir stehen und mit mir in dieses inzwischen riesige Sternenmeer sehen.
Wir würden uns verlieren in der Nacht.
Stattdessen steh ich hier mitten auf der Straße und schaue nach oben in die endlosen Weiten.
Ich fühle mich klein.
Unbedeutend.
Und einsam.
Trotzdem fehlst du mir nicht.
Trotzdem ist es gut hier allein.
Es befreit mich von dem Glauben, dass du alleine es bist, was ich zum Leben brauche.
Inzwischen lebe ich ohne dich.
Auch wenn nicht alles ist wie vorher, fühle ich mich nicht unwohl.

Ich muss weiter.
Nach Hause.
Zu mir selbst.
Es wird ein wenig dauern, aber ich werde ankommen.
Irgendwann.
Aber allein.

Best Day Ever - Mac Miller

Ich liebe das Leben
mit seiner Musik, 
seinen Menschen, 
seinem Lächeln 
und seiner schönsten Seite, 
die ich gerade voll zu spüren bekomme. 
Das werden die besten Zeugnisferien in meinem Leben, sagt mir mein Bauch. 


Nur mal so:

*

Mir geht es nicht gut. Und keiner merkt es. Keiner sieht, wie ich fake. Traurig.

Gefühlsdusselei.

Das Wetter spiegelt ja so perfekt meine Laune wieder. Hagel, Sonne, Sturm, Regen, Wolken, alles wechselt sich ab, mal alles auf einmal, mal nichts. Dunkelheit draußen, Autos säumen die Straßen, Menschen fahren heim.
In mir das selbe Bild. Wirbelstürme rasen durch meinen Bauch, Hagel im Kopf, Wolken im Herz. Ich kann nichts sehen, nichts ist klar, alles neblig und verschwommen. Ich weiß nicht, wann das Gewitter vorbei ist, und ob es wiederkommt. Ich weiß nicht, ob der Himmel jemals wieder aufklärt. Am liebsten würde ich mich irgendwo in ein warmes Bett verkriechen, am liebsten in mein warmes Bett und warten. Warten, bis alles vorbei ist. Aber dann käme das große Aufräumen. Scherben beseitigen, heruntergefallene Äster wegräumen. Durch Autounfälle und herunterstürzende Zweige würde es Verletzte, vielleicht auch Tote geben.
Oder ich will einfach die Zeit zurück drehen. Bis zu dem Punkt, als die Stürme noch ganz klein waren und der Sonnenschein noch häufer. An dem Punkt anzufange, die Bäume zu stutzen, die Vasen sicher wegzustellen, Regenschirme bereitlegen.
Aber dafür ist es im nachhinein immer zu spät.

Quelle: Tumblr.com

Countdown.

Text nachträglich entfernt.
Es wird ein gutes Jahr. Es kann nur besser werden.

Und da warst du.



Text nachträglich entfernt.

Liebe, Liebe, Liebe.

Expose fertig. Morgen Abgabe. Ich bin pünktlich, wie immer.

Text nachträglich entfernt.

Happy Birthday to me . . . a little bit too late.

Gestern war es ENDLICH so weit: Ich bin 18 geworden! Volljährig, komplett mündig und endlich, dank Auto und Führerschein, deutlich selbstständiger. YES!
Trotzdem stand ich um halb 9 (eigentlich wollte ich schon um 8, hab aber eine halbe Stunde lang mit Mama im Bett gehockt und geredet.) bei der Führerscheinbehörde. Dann hielt ich endlich mein kleines, schönes Kärtchen in der Hand. Damit ab nach Hause und erstmal richtig feiern. Geschenke ausgepackt (Highlight: Mein Sigma-Blitz, den ich euch noch verführe!). Anschließend mit dem Auto von Papa, Papi himself und meiner kleinsten Schwester Auto abholen. Leider war der Typ mit dem Nummernschild und der Umweltplakette noch nicht da, weshalb wir eine Stunde in einem Cafe gewartet haben. Dann noch das letzte Verhandeln und dann gehörte das Auto ENDLICH mir! Meine kleine Schwester zu meiner nervlichen Beruhigung auf meinem Beifahrersitz bin ich dann zum ersten mal alleine gefahren. (Achtung, das ist ein Meilenstein in meinem Leben.)
Ich hab dann noch meine beste Freundin, die liebe Z., abgeholt, es wurde Kuchen gegessen, Kinderfotos ausgepackt und abends sind wir dann mit unserer ansässigen "Ersatzfamilie" (die echte ist so über Deutschland und hinaus verteilt, dass ein Geburtstag nicht reicht, um sich zu versammeln...) essen gegangen. Meine andere Schwester, Z und ich waren dann noch Cocktails schlürfen in der Stadt (Jaaaha. Ich als einzig volljährige musste sie kaufen und jeder trank dann mit...). Aber einen so guten Abend habe ich so lange nicht mehr erlebt.
Jetzt bin ich wieder aufgewacht. Heute morgen dachte ich nur noch: "Hey, jetzt bist du 18. Ab heute ist das normal.".

So. Morgen gehts dann mit meinem Auto nach Sylt! Ich freue mich, werde mich aber sehr wahrscheinlich von dort auch nochmal melden.

ACHJA: In dreihundertvierundsechzig Tagen bin ich 19. Dürft ihr euch gerne in den Kalender malen! :)