Gefühlsdusselei.

Das Wetter spiegelt ja so perfekt meine Laune wieder. Hagel, Sonne, Sturm, Regen, Wolken, alles wechselt sich ab, mal alles auf einmal, mal nichts. Dunkelheit draußen, Autos säumen die Straßen, Menschen fahren heim.
In mir das selbe Bild. Wirbelstürme rasen durch meinen Bauch, Hagel im Kopf, Wolken im Herz. Ich kann nichts sehen, nichts ist klar, alles neblig und verschwommen. Ich weiß nicht, wann das Gewitter vorbei ist, und ob es wiederkommt. Ich weiß nicht, ob der Himmel jemals wieder aufklärt. Am liebsten würde ich mich irgendwo in ein warmes Bett verkriechen, am liebsten in mein warmes Bett und warten. Warten, bis alles vorbei ist. Aber dann käme das große Aufräumen. Scherben beseitigen, heruntergefallene Äster wegräumen. Durch Autounfälle und herunterstürzende Zweige würde es Verletzte, vielleicht auch Tote geben.
Oder ich will einfach die Zeit zurück drehen. Bis zu dem Punkt, als die Stürme noch ganz klein waren und der Sonnenschein noch häufer. An dem Punkt anzufange, die Bäume zu stutzen, die Vasen sicher wegzustellen, Regenschirme bereitlegen.
Aber dafür ist es im nachhinein immer zu spät.

Quelle: Tumblr.com

3 Kommentare:

  1. Dieser Text ist einfach nur Wahnsinn und beschreibt meine Gefühle der letzten Tage, Wochen, Monate!

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  2. Was ist denn los ._.? Neues Jahr, neues Glück, bitte nicht traurig sein :(

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  3. du hast echt einen superschönen Blog :)
    http://a-starry.blogspot.com/

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